Familiengruppe auf der Weidener Hütte
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Familiengruppe auf der Weidener Hütte

  • 30.06.2021
  • Familiengruppe

Abwechslungsreiche Tour in den Tuxer Alpen

Vom 25. – 27.6. hat die Familiengruppe endlich mal wieder eine gemeinsame Tour unternommen. Die Nachfrage war groß, die Tour sofort ausgebucht, krankheitsbedingt musste zwar eine Familie absagen, wir waren trotzdem mit 23 Personen, davon 12 Kindern, unterwegs.

Der Aufstieg von der Jausenstation Innerst (1.283m) ging über Pfade und Forstwege, wir überquerten kleinere Bäche und reichten uns nach der langen Zeit der Distanz wieder gegenseitig die Hand zur Unterstützung. Ab der Mitte unseres Aufstiegs begleitete uns sehr starker Regen. Alle waren dafür ausgerüstet, trotzdem merkte man einen deutlichen Unterschied zwischen den Wassersäulen. Der Hüttenwirt der Weidener Hütte (1.799m) erwartete uns mit einem leckeren 3-Gänge Menü, worauf wir uns schon sehr freuten. Als Highlight wurde unserem Geburtstagskind ein spektakulär erleuchteter Geburtstagskuchen ins Nebenzimmer gebracht! In der Nacht hatten wir ein Bettenlager ganz für uns alleine, was uns Eltern sehr entspannt hat.

Am Samstag ging es nach einem leckeren Frühstücksbuffet um 9.30 Uhr los auf einem Teil des Inntaler Höhenwegs 315. Ein strahlend blauer Himmel begleitete uns den ganzen Tag durch und setzte die die baumlose Landschaft mit den pink blühenden Sträuchern wunderbar in Szene. Nach kurzer Zeit bogen wir auf den 302A. Die erste Brotzeit nahmen wir an einem kleinen Bach ein, wo wir uns mit professionellen Staudämmen und Steinmännchen verewigten. Die Kinder waren motiviert und hatten ihren Spaß auch an den großen Schneefeldern, die zu einer Schneeballschlacht einluden. Am Gipfel erwartete uns kein Kreuz sondern eine Spitze, passend zum Namen: Halslspitze (2.574m). Alle Kinder sind selbst hochgelaufen, die kleinsten drei waren unter 6 Jahre jung. Nach einer leckeren Gipfelbrotzeit, Gipfelglückschokolade und Gummibärchen, ging es runter zum Geiseljoch (2.292m). Auf dem Weg mussten wir an einem riesigen Schneefeld Halt machen, wo wir ausgiebig auf Regenhüllen, -jacken und Plastiktüten rutschten. Am Joch angelangt, fädelten wir wieder auf dem 315 ein und machten uns auf den Rückweg zur Hütte. Ein Teil der Gruppe legte noch eine Pause an einem wundervollen und eiskalten Bergsee ein, wo ein paar wagemutige Wanderer unserer Gruppe einen Hecht zum Besten gaben. Nach gut 6,5 Std. Kamen wir wieder an der Hütte an und ließen es uns auf der Sonnenterrasse gut gehen. Auf unserer Tour haben wir kaum andere Wanderer getroffen, es lohnt sich also immer wieder dort zu wandern, wo keine Berglifte sind.

Am Sonntag machten wir uns nach dem Frühstück gemütlich auf zum Abstieg. Ein Teil der Gruppe musste wieder nach Hause. Der Rest kam mit an den malerischen Thiersee, den wir mit unserem SUP, einem geliehenen Tretboot und auch schwimmend erkundeten. Um 19 Uhr kamen wir nach einem schönen, abwechslungsreichen Wochenende wieder zuhause an.

Silvia Maier

Deutscher Alpenverein
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