Osterhasenskitour Zufallhütte

Osterhasenskitour Zufallhütte

  • 17.04.2019
  • Skitouren

Die Hochtourengruppe war wieder auf ihrer traditionellen Osterskitour unterwegs, diesjähriges Ziel war die Zufallhütte im Martelltal.

Am Mittwoch Mittags nach getaner Arbeit ging es über Garmisch, den Fernpaß, weiter über den Reschenpaß hinein ins Martelltall. Am Talschluss stellten wir das Auto ab und nach etwa dreißigminütigem Aufstieg war spätabends die Zufallhütte erreicht - gerade rechtzeitig zum Abendessen. Der Hüttenwirt begrüßte uns noch mit einem Willkommensschnaps.

Als Gipfelziel unserer ersten Skitour am Gründonnerstag hatten wir uns die Zufallspitze 3757m auserkoren. Bei bestem, sonnigen Wetter und geringen Minusgraden starteten wir sehr früh am Morgen. In der ersten Passage wechselten sich mehrere Steilstücke mit langen, flachen Wegstücken ab. Danach steuerten wir die Scharte im Südostgrat der Zufallspitze im aufsteilenden Gletscherkar an. Die Scharte erstiegen wir in engen Serpentinen. Leider zog dann das Wetter zu, sodass wir bei wenig Sicht zum Gipfelanstig aufbrachen. Die letzten Meter zum Gipfelkreuz der Zufallspitze legten wir am ausgesetzten Grat zu Fuß zurück. Die reine Gehzeit betrug von der Hütte aus ca. 6 Stunden und ca. 1500 Hm.

Am Freitag nahmen wir uns dann den Monte Cevedale vor, der sich rühmt der höchste Skigipfel der Ostalpen zu sein. Wieder starteten wir sehr früh und wieder bei optimalen Verhältnissen. Über den sehr langen Zufallferner ging es immer steiler ansteigend unter der Abhängen der Zufallspitze bergwärts. Der ca. 150 Meter hohe Schlussanstieg wurde dann sehr steil, hier mussten wir gut auf die teilweise offenen Spalten achten.

Auf dem Gipfel angekommen befanden wir uns erst in einer dicken Wolkensuppe, die uns nach 10 Minuten ein herrliches Berg-Panorama freigab - unsere Belohnung für die Schinderei.

Auch bei dieser Skitour waren wir wieder ca. 6 Sunden bei ca. 1500 Hm Anstieg unterwegs.

Da wir am Karsamstag wieder die Heimreise antraten suchten wir uns für diesen Tag ein "kurze" Tour aus. Ziel war die innere Pederspitze 3295m - laut Führer mit einer Gehzeit von vier Stunden beschrieben. Da wir nun gut eingelaufen waren, erreichten wir den Gipfel bereits nach drei Stunden. Nach herrlicher Abfahrt durch das Madritschtal, genossen wir noch ein Bier und unser Mittagessen auf der Sonnenterasse der Hütte bevor es an die Heimfahrt ging.

Teilnehmer: Roland Fröhlich, Christoph Klaus, Florian Klingseisen, Christian Hofner, Stefan Kunert

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